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„Das ist das seltsamste Leben, das ich je kennengelernt habe.“


Jim Morrison

...früher und heute

  • 1986Geburt

    1986 in Zams das Licht der Welt erblickt.
  • Kindheit

    unbeschwerte Kindheit: im ersten Lebensjahr in Sölden aufgewachsen und mich dann in Sautens durch die kindlichen Herausforderungen des Alltags gekämpft. Wichtig war mir immer das Fahren mit verschiedensten Transportmitteln, sei es Traktor oder Fahrrad. Die schönen Momente mit der Familie und meinen Freunden beim Spielen von Brett- und Kartenspielen sowie beispielsweise Räuber und Gendarm sind mir bis heute geblieben. Mein inneres Kind kommt noch sehr oft zum Vorschein!
  • 2001Musik

    Seit Beginn der 2000er Jahre begann die Musik, große Bedeutung und einen wichtigen Platz in meinem Leben einzunehmen. Musik wurde für mich ein Begleiter in DUR und MOLL, also in guten und schlechten Zeiten. Sie war und ist ein Fixpunkt und eine meiner wichtigsten Ressourcen. Besonders die Gelegenheit, selbst Musik machen zu können, eröffnete mir eine neue Welt. Minuten wurden zu Stunden und Stunden zu Tagen, an denen ich versuchte, die Gitarre meiner Tante zu bezwingen, damit sie das spielte, was ich mir innerlich vorstellte. Seit dieser Zeit ist die Musik aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Musik ist so vielseitig und wichtig, dass sie auch ein Teil meiner Arbeit wurde.
  • 2001 - 2005HTL Imst

    Anfangs war mein Gedanke in der Hauptschule, diese abzuschließen und danach eine Lehre zu machen, weil das „alle“ machten. Mein Opa war begeisterter „Hobbytischler“. „Hobbytischler“ deshalb, weil er es nicht beruflich ausgeübt hat, aber „getischlert“ hat er wie ein Profi! Eines seiner „Meisterstücke“ ist der Balkon meiner Eltern: und das ohne Youtube! Durch ihn als Vorbild wuchs in mir der Wunsch, die HTL in Imst zu besuchen und dort die Fachschule für Tischlerei zu absolvieren, die ich 2005 abgeschlossen habe. Durch die Pubertät und die im Nachhinein gesehen ziemlich anstrengende Suche nach meiner Identität rückte die HTL immer mehr in den Hintergrund. Es war aber eine gute Zeit für mich.
  • dazwischen mal Bundesheer...

    Dazwischen habe ich das Bundesheer besucht, ich glaube, da gibt es nicht viel zu sagen. Heute würde ich sofort den Zivildienst wählen!
  • 2006 - 2010Technischer Zeichner, Montagetischler

    Sofort nach dem Bundesheer bekam ich die Möglichkeit, als technischer Zeichner zu arbeiten, was ich im Nachhinein als sehr schöne Zeit empfand. Durch den Wunsch, einer körperlichen Arbeit nachzugehen, kündigte ich jedoch nach einigen Jahren Berufserfahrung, um als Montagetischler zu arbeiten. Einige Umstände jedoch, vor allem die Tatsache, dass man nach der HTL bei Weitem nicht so viel Praxiserfahrung wie ein Absolvent einer Lehre mit sich bringt, führten zu einer Umorientierung meines Arbeitgebers in Bezug auf die Besetzung seiner Mitarbeiter.
  • 2010 - 2013Umorientierung, Sozialbereich, Ausbildung SOB Tirol

    Nach diesem Erlebnis war ich orientierungslos und fing an, meine berufliche Karriere zu hinterfragen. Meine Freundin und einige meiner Freunde rieten mir zum Umstieg in den Sozialbereich und da ich es einfach versuchen wollte und mir die Arbeit in einem Praktikum zusagte, wagte ich den Schritt und machte die Ausbildung zum Diplom- Sozialbetreuer für Familienarbeit der SOB Tirol (Schule für Sozialbetreuungsberufe). Es war eine wichtige und spannende Zeit, in der ich viel über mich und mein Leben und vor allem über die Arbeit im Sozialbereich lernen konnte. Besonders die Begegnungen mit den verschiedenen Menschen sowohl in der Ausbildung als auch in den Praktika bereiteten mir große Freude.
  • 2016JAM - Mobile Jugendarbeit IL Ost

    Neben meiner Tätigkeit als Betreuer beim „Netz“ (weiter unten angeführt) möchte ich besonders meine Tätigkeit bei „JAM“ (http://jugendarbeit-mobil.at/wp/) erwähnen. Dort wurde und wird im Rahmen einer großen „Peer – Familie“ Streetwork betrieben. Besonders freute mich der familiäre Umgang und die Kreativität bei dieser Arbeit. Täglich neuen Menschen zu begegnen ist sehr faszinierend und war eine tolle Erfahrung für mich!
  • 2013 - jetztABW & SPI "Netz"

    In einem Praktikum der SOB Tirol lernte ich die Einrichtung ABW & SPI „Netz“ (ambulant betreuetes Wohnen und sozialpädagogische Intensivbetreuung - www.netz-tirol.at) kennen. Im „Netz“ werden Jugendliche im Zuge der Vollen Pflege und Erziehung (als Teil der Obsorge) begleitet. Auch hier habe ich viel durch die Begegnung mit den Jugendlichen als auch mit den MitarbeiterInnen lernen können.
  • 2015 - 2018Zertifizierter Traumapädagoge/Traumafachberater

    Durch die Arbeit im „Netz“ bekam ich die Möglichkeit, die Fortbildung beim ZPTN (Zentrum für Psychotraumatologie Niedersachsen) zum Traumapädagogogen/Traumafachberater zu machen. Diese Fortbildung wurde zu einer besonderen Erfahrung für mich und bedeutete eine intensive Auseinandersetzung mit mir selbst. Vieles wurde verständlicher, das „Konzept des guten Grundes“ als Grundhaltung wird zur Selbstverständlichkeit.
  • 2020 - jetztBeratung in Dur und Moll

    Als psychologischer Lebens- und Sozialberater möchte ich nun nebenberuflich Beratungen, Coaching und Supervisionen anbieten. Zusätzlich wird es immer wieder neue Angebote auf meiner Homepage geben. Zusammen mit meiner Kollegin Iris Scherl und meinem Kollegen Werner Walterskirchen arbeiten wir Workshops und weitere Angebote aus. Also seid gespannt!